beziehungsweise – weiterdenken

Forum für Philosophie und Politik

Neueste Kommentare

  • Gesa Ebert sagt:

    Liebe Dorothee, erst jetzt habe ich diesen Text gelesen, ich finde Deine Erfahrungen hochinteressant. Es bestätigt mich in meiner "Befürchtung", dass ich das Problem "Rücksichtslose auf dem Fahrrad" z. B. bei B90/Die Grünen gar nicht erst thematisieren sollte. Ich habe neulich erst erleben müssen, wie die beim Thema Rente für ältere Mütter über mich hergefallen sind. Es streßt mich. - Wahrscheinlich werde ich die Partei verlassen. Ich bin in den letzten Jahren mehrere Male von sehr schnell Radfahrenden gestreift worden. Es ist jedesmal ein Schock! Der letzte ist noch nicht lange her, in der Innenstadt, beruhigte Zone, Fahrräder nicht erlaubt: eine junge Frau auf einem E-Bike! Die anderen Male auch dort und auf Gehsteigen bzw. kombiniertem Fuß-/Radweg, bergab, große Geschwindigkeit. Danke, dass Du diese Glorifizierung des Radverkehrs angesprochen hast - und überhaupt das Thema Ideologien.

    Artikel: Ideologie erkennen

  • Juliane Brumberg sagt:

    Da hat Antje mit ihrem Streiflicht ja eine feine Diskussion in Gang gesetzt, an der ich mich nun auch beteilige. Früher habe ich gern und viele Romane gelesen, aber in letzter Zeit langweilen mich die vielen preisgekrönten Romane zunehmend, egal, ob von den etablierten Herrschaften des Literaturbetriebs oder schreibtalentierten Newcomerinnen. Vor Jahren sagte mir eine ältere Freundin (deren damaliges Alter ich inzwischen erreicht habe), sie läse keine Romane mehr, sondern nur noch Biografien. Das konnte ich damals nicht verstehen, inzwischen geht es mir ähnlich. Das "echte" Leben ist so eindrucksvoll und vielseitig, was brauche ich da diese ganzen ausgedachten Geschichten? Antjes neues Buch über die drei amerikanischen Anarchistinnen zum Beispiel ziehe ich den Phantasieschicksalen in einem Roman unbedingt vor. - Aber Ausnahmen gibt es natürlich auch: Meine Buchtipps wären "Lichtungen" von Iris Wolf (es spielt in Rumänien, ein Land, von dem ich vor meiner ersten Reise dorthin gar nicht wusste, dass es so schön ist) und "Vom Aufstehen" von Helga Schubert, das aber eher in Richtung Biografie geht.

    Artikel: Qual der Wahl

  • Juliane Brumberg sagt:

    Jetzt endlich habe ich Antjes Buch gelesen - und nebenbei ganz viel gelernt über spannende Details der US-amerikanischen Geschichte. Annes weiterdenkender Rezension ist nicht viel hinzuzufügen. Es ist einfach ein gelungenes Sachbuch, das sich sehr vergnüglich liest.

    Artikel: Aus der konkreten Erfahrung in die politische Stärke: Antje Schrupps neues Buch „Unter allen Umständen frei“

  • Jutta Pivecka sagt:

    Liebe Brigitte, das wäre doch mal eine Idee. Eine Art Buchclub auf bzw. Eine schlägt ein Buch vor und schreibt einen kurzen Teaser und dann tauschen wir uns ein oder zwei Monate lang über dieses Buch in den Kommentaren aus. Ich fände das toll. Ob sich wohl genug Leserinnen finden würden, damit das funktioniert?

    Artikel: Qual der Wahl

  • Anne Lehnert sagt:

    @Antje: Die beiden hab ich noch nicht wieder gelesen, damals mochte ich sie. Ob Anne Tyler deinen Geschmack trifft und was ein guter Start für dich ist, weiß ich nicht. Es ging mir mehr drum, dass ich gerade alte Bücher nochmal lese statt neue zu suchen.

    Artikel: Qual der Wahl

  • Jutta Pivecka sagt:

    Liebe Antje, mir geht es eher umgekehrt: Es gibt immer so viele Empfehlungen, dass ohnehin klar ist, dass ich nicht alles lesen kann, was mir von verschiedenen Seiten (Buchclubs, Freundinnen, Zeitungs- und Zeitschriftenrezensionen empfohlen wird.). Ich versuche eine Mischung herzustellen aus Texten, die älter sind und Neuerscheinungen. Dabei machen die Neuerscheinungen höchstens ein Viertel meiner Lektüren aus. Um Dir noch mehr Auswahl und Qual zu bereiten, hier mal ein paar ausgewählte Empfehlungen von mir (ich lasse alle weg, die ich gut finde, von denen ich aber glaube, dass sie für dich nicht so interessant sind): Emily Ruskovich: Idaho (2018) Großartiger Roman, den ich vor 6 Jahren gelesen habe, über den ich aber immer noch häufig nachdenke. Gu Byeong-Mo: Frau mit Messer (2025) Bestseller aus Südkorea - krass und cool! R.F. Kuang: Babel (2022) Ein Genre, von dem ich vorher noch nie gehört hatte: Dark Academy Wälzer - ich liebe lange Familienromane - z.B. Vikram Seth: A suitable boy (die Geschichte 3 Familien aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Ethnien im Indien der Nach-Kolonialzeit) John Galsworthy: The Forsyte Saga (kennst Du vielleicht aus verschiedenen Verfilmungen, aber ich finden die Romane besser als alle Verfilmungen, die ich gesehen habe) Elisabeth Goudges: Green Dolphin Country Fantasy (lese ich sonst weniger, aber das war einfach genial und beschäftigt mich auch immer noch) Lee Young-Do: Die Legende vom Tränenvogel Bd. 1-4

    Artikel: Qual der Wahl

  • Antje Schrupp sagt:

    @Anne - gleich mal Anne Tyler googeln ... / PS: Claude empfiehlt mir mit "Dinner at a Homesick Restaurant" anzufangen, alternativ "A spool of blue thread" - würdest du zustimmen?

    Artikel: Qual der Wahl

  • Antje Schrupp sagt:

    @Ina - danke für den Hinweis auf Joseph Roth!

    Artikel: Qual der Wahl

  • Antje Schrupp sagt:

    @Adelheid - ja klar, "künstliche Intelligenz" sollte man das wirklich nicht nennen, weil es nicht intelligent ist. Eigentlich sind es "automatisierte Sprachmodelle", aber das klingt halt nicht so anschaulich :)

    Artikel: Qual der Wahl

  • Anne Lehnert sagt:

    Als nicht mehr aktive Buchhändlerin finde ich es schwieriger, meine Bücher auszuwählen, seit sie mich nicht mehr täglich umgeben. Was mich leitet, ist ähnlich geblieben: Ich hab die Bücher am liebsten in der Hand. Wenn ich dazu in eine Buchhandlung gehe, hat die schon eine Vorauswahl getroffen. Idealerweise passt die zu meinen Vorlieben. Bibliothek geht auch, nur gibt es da eine kleinere und eher nicht so zu mir passende Auswahl. Dann: mal gucken, was es von Lieblingsautor*innen und -verlagen Neues gibt. Cover und Klappentext angucken, reinlesen. Außerdem Bücher angucken, die mir empfohlen wurden oder über die ich Rezensionen gelesen habe. Und einfach stöbern. (Digital geht es ähnlich, da fällt nur leider die Vorauswahl weg.) Gerade lese ich alle meine alten Romane von Anne Tyler nochmal und finde diese kleinen Mittelstands-Ehe- und Familiendramen tröstlich.

    Artikel: Qual der Wahl

  • Kathleen sagt:

    Liebe Antje, das ist ja mal ein interessanter Ansatz. Bin gespannt, ob die KI Recht behält. Ich nehme ja z.B. gern deine Empfehlungen auf - Stichwort "Antje las ein Buch" :-) Gerade liegt z.B. besagter Roman von Ian McEwan auf meinem Nachttisch und gefällt mir bislang sehr gut. Also danke schon mal dafür. Ansonsten gucke ich gern in die Empfehlungen in der ZEIT, filtere nach potenziell interessanten Inhalten bzw. Geschichten. In der Bibliothek / im Buchladen lese ich dann eine beliebige Seite Probe. Da geht's mir wie dir: Wenn mir der Stil nicht gefällt, bleibt es liegen. Und weil eh nicht alles gleichzeitig vor Ort verfügbar ist, dezimiert sich die Liste dann auch wieder. Und dann das Gegenteil von so einer strukturierten Suche: Manchmal gibt es ein Zufallsfundstück aus einem Bücherschrank, da hatte ich auch schon Glück mit mir gänzlich unbekannten AutorInnen und Romanen.

    Artikel: Qual der Wahl

  • Ina Praetorius sagt:

    Mit KI-Empfehlungen habe ich mittelmässige Erfahrungen gemacht. Einmal habe ich nach zeitgenössischen chinesischen Romanen gefragt. Da wurde mir einer aus Hongkong in höchsten Tönen gelobt, den ich dann nicht mal zur Hälfte gelesen habe, weil er so eklig und gleichzeitig langweilig war. Aber es gab auch schon gute Empfehlungen. Zum Glück gibt's auch noch die Klassiker*innen. Letztes Jahr habe ich endlich Tolstoi "Krieg und Frieden" gelesen, das entbindet eine Weile von der Romansuche, einfach weil es so ein megadickes Buch ist. Und dann Joseph Roth, Radetzkymarsch und Hiob. Genial.

    Artikel: Qual der Wahl

  • Ina Praetorius sagt:

    Ich hab' das Buch im November gelesen und fand es auch ein bisschen interessant, allerdings geschrieben wie ein zu lang geratener Schulaufsatz. Das Buch steht jetzt bei mir rum und könnte die Besitzer*in wechseln, kostenfrei. Wer will es haben? (Versand wegen hoher grenzüberschreitender Portokosten vorzugsweise in der Schweiz).

    Artikel: Zeitgemälde des Bauens in Ost und West

  • Brigitte Leyh sagt:

    Liebe Antje, mir geht es ähnlich wie Dir, es gibt einfach so viele interessante Bücher. Ich habe aber entdeckt, dass mir das Lesen am besten gefällt, wenn ich mich darüber mit jemandem austauschen kann. Dadurch entsteht ein interessanter Austausch, in den auch die unterschiedlichsten Lebenserfahrungen einfließen.

    Artikel: Qual der Wahl

  • Adelheid Ohlig sagt:

    Jetzt bin ich gespannt, ob die sogenannte KI wirklich den persönlichen Geschmack getroffen hat. Neulich nannte eine Teilnehmerin an einem online Philosophieseminar KI: künstliche Interaktion. Dieser Begriff passt meines Erachtens besser als künstliche Intelligenz. Frohes Lesen wünsche ich und ein friedensreiches 2026!

    Artikel: Qual der Wahl

  • Bari sagt:

    Frohe Weihnachten Gestern in der Heiligabend Predigt sprach die Pastorin von dem Wunder, das jede Geburt ist. Besonders erinnere ich den Satz: „Gott kommt mit der Macht eines schreienden Babys“. Wie ich finde, eine sehr beeindruckende Macht.

    Artikel: Die vergessenen Frauen

  • Gabriele Schärer sagt:

    Liebe Dorothee danke für deinen liebevollen und sorgfältigen Text. Er eignet sich hervorragend, um andere, die vielleicht Antje noch nicht kennen, mit ihr bekannt zu machen. Herzlich Gabriele

    Artikel: Luise-Büchner-Preis für Antje Schrupp

  • Bari sagt:

    Liebe Anne Vielen Dank für die schöne informative „weihnachtliche“ Besinnung. Eine Anmerkung zu Maria so passiv ist sie nicht. Bemerkenswerterweise erzählt Lukas, das sie gefragt wurde, ob sie denn Mutter werden möchte. Was ja selbst heute nicht selbstverständlich ist. Insofern sind die beiden Marias Schutzpatroninnen aller Frauen die Gewalt erfahren. Maria aus Magdala ist benannt nach einem Ort , der im Krieg gegen die Römer völlig zerstört und die Menschen schlimmster Gewalt und Grausamen Tod ausgesetzt waren. In dieser grausamen Zeit der Not ihres Volkes sagt Maria ja zum Leben ja zum göttlichen Plan der heilenden Liebe. Allen eine fröhliche und friedliche gesegnete Weihnachten Bari

    Artikel: The Two Queens and the King

  • Anne Newball Duke sagt:

    Liebe Margarete, das freut mich sehr! Danke für das Lied, ich werde es mir anhören! Und "Flecken deiner Seele"... sehr schöne Benennung, das nehme ich mit. :) Ich finde ja, wie sollten unserer Seele so viel mehr Aufmerksamkeit schenken, gerade jetzt zur Weihnachtszeit, aber natürlich auch darüber hinaus. Damit die Flecken größer werden ;), das täte uns und damit auch der Welt gut.

    Artikel: Und es ward Dunkelheit: Über meine Liebe zur dunklen Jahreszeit

  • Brigitte Leyh sagt:

    Richtig schön zu Weihnachten, vielen Dank

    Artikel: Die vergessenen Frauen

  • Barbara sagt:

    Auch ich möchte mich den Glückwünschen an Sie, liebe Antje Schrupp, anschließen! Sie sind mit Ihren Texten, Kommentaren, Ihrer klaren Haltung für mich ein Meilenstein geworden. Um so herrlicher ist es, dass Sie diesen Preis überreicht bekommen haben. Eine gesegnete Weihnacht und viel viel Kraft im neuen Jahr mit neuen Ideen und Kontakten wünscht Ihnen, Barbara

    Artikel: Luise-Büchner-Preis für Antje Schrupp

  • Katja Dobrocsi sagt:

    Danke für den Artikel. Für diejenigen, die sich auch fragen was wahr ist und warum etwas so oder so geschrieben wurde - ich finde das hier gut: Annette Jantzen, ... Die Weihnachtsbotschaft – entstaubt, durchgelüftet, neuentdeckt - als Buch: https://www.herder.de/religion-spiritualitaet/shop/p3/86105-das-kind-in-der-krippe-gebundene-ausgabe/ - und online ins Wort gebracht hier: https://www.youtube.com/watch?v=yN2xZnNg758 (ihr Vortrag letztes Jahr zum Buch in der Kath. Akademie Freiburg); hier braucht es am Anfang ein bißchen Geduld, weil sowohl der Redakteur von Christ in der Gegenwart (Zeitschrift, in der sie ihre Gedanken zuerst entfaltet hat) als auch die Lektorin vom HERDER-Verlag anwesend waren - wer sucht findet auch podcasts von ihr. Ich habe Annette Jantzen schon oft gehört und könnte ihr stundenlang zuhören. Sie hat als Frauenreferentin (Aachen) in der Coronazeit angefangen einen feministischen Blog zu schreiben zu den Bibeltexten der Sonntagsgottesdienste - https://gotteswort-weiblich.annette-jantzen.de/ - und daraus ist immer mehr Interessantes entstanden. Ihr neuestes Buch wird "Die ignorierten Frauen der Bibel - Was im Gottesdienst nicht gelesen wird" heißen. Mittlerweile arbeitet sie beim Hildegardisverein.

    Artikel: Die vergessenen Frauen

  • Gabriele Schärer sagt:

    Liebe Maria mein Hund liebte Begrüssungszeremonien, wenn wir durch einen Bahnhof gingen, nahm er mit grosser Freude auch an den Begrüssungen Fremder teil. Wenn ich mich zu Hause von ihm verabschiedete, stand er nicht mal auf. Da ich schon vorher Abschiede nicht mochte, lernte ich schnell von meinem klugen Hund, diesem unangenehmen Ritual noch mehr aus dem Weg zu gehen. Davon ausgenommen sind endgültige Abschiede, das kann sehr wichtig und gut für uns sein. Doch auch hier denke ich, dass es besser ist keiner Regel zu folgen, sondern dem Herzen. Gabriele Schärer

    Artikel: Sportliche Übung zum Jahresende oder: Gibt es ein gutes Ende?

  • Andrea Kreisel sagt:

    Ein Text, der in die Nase steigt! Danke für's Dranbleiben, Ausprobieren, für die Zuversicht! Vielleicht starte ich auch mal. Das Quittengelee hab ich immerhin schon zubereitet :)

    Artikel: Brotbacken: Trauer und Trost

  • Karin Hügel sagt:

    Gut Ding braucht Weile. Hier auch noch das Buch: Studien zu queeren Lesarten der Hebräischen Bibel, Biblical Interpretation Series 235, Brill 2025. https://brill.com/display/title/72360 Open Access

    Artikel: Queere Auslegungen von Gesetzestexten der Hebräischen Bibel und der Halacha

  • Margarete Monheim sagt:

    Danke fürs Teilen. Leider ist das Brotbacken mit der Auflösung der Familie aus meinem Leben wieder verschwunden (an Sauerteig habe ich mich aber nie gemacht. Immer nur mit Hefe). Aber der Text macht mir Lust, mich mal wieder dran zu machen. Vielleicht zum 4. Advent?

    Artikel: Brotbacken: Trauer und Trost

  • Adelheid Ohlig sagt:

    so wohltuend, der Geruch nach frischem Brot, selbst gebacken, entströmt den Worten, hüllt wohlig ein, lädt in die Küche; ich danke herzlich.

    Artikel: Brotbacken: Trauer und Trost

  • Margarete Monheim sagt:

    Nun hat es zwei Jahre gedauert, bis ich diesen wunderbaren Text von dir hier gefunden habe liebe Anne. Sehr inspirierend! Ich liebe die Dunkelheit schon lange und für mich gehört sie unbedingt zusammen mit Stille als ihrer Schwester. Beides ist inzwischen Mangelware und schwer zu finden. Der Text hat viel in mir angestoßen, aber ich will hier nur dreierlei teilen fürs erste: - Bei einer Visionssuche vor 15 Jahren vier Tage und Nächte alleine draußen im Wald war für mich ungeheuer beeindruckend zu erleben, WIE VIEL ZEIT die Natur sich nimmt in unseren Breiten es dunkel werden zu lassen. Oft mehr als eine Stunde, bis die Dämmerung durch ist und Dunkelheit da ist (oder morgens eben Licht). Und wir machen einfach "zack" den Schalter an bzw. aus. Das mach sooo einen Unterschied! - Es gibt in der Buddhistischen Welt die Tradition des "Dunkelretreat", in dem Mensch über einen längeren Zeitraum in volle Dunkelheit geht. Ich habe es nur für drei Tage und Nächte erlebt, aber es war sehr transformierend. Andere machen es 10 Tage und länger. Da findest du Flecken deiner Seele von denen du zuvor nichts geahnt hast. . . . - Das bringt mich zu meinem dritten. Es gibt ein Lied von Jael Deckelbaum und Jessi Gomez, das ich zur Zeit oft höre und in dem es um den "Missing Link" geht, den verlorenen Teil der Seele, der in Regen und in der Erde zu finden ist. Ich vermute es wird dir gefallen. . . https://www.youtube.com/watch?v=cqrI4GPx3l0&list=RDcqrI4GPx3l0&index=2 Vielen Dank für deine inspirierenden Gedanken sagt Marani

    Artikel: Und es ward Dunkelheit: Über meine Liebe zur dunklen Jahreszeit

  • Peter Brunner sagt:

    Ein ausführlicher Bericht von der Preisverleihung mit Antjes Dankrede im Wortlaut findet sich im Podcast BuechnersWelt, online in Kürze auf allen podcastkanälen - Spotify, apple Podcast usw. Infos und Bilder unter www.geschwisterbuechner.de

    Artikel: Luise-Büchner-Preis für Antje Schrupp

  • Anke sagt:

    Herzliche Glückwünsche an Antje Schrupp, für mich eine der wichtigsten Feministinnen, mit der ich das Glück haben, in Zeitgenoss:innenschaft zu leben. Und immer wieder werde auch ich beschenkt mit ihren Texten. Diese sind für mich oft entscheidender Anstoß zum weitermachen in meinem eigenen Frauenleben mit Denken, Schreiben und Wirken :-)

    Artikel: Luise-Büchner-Preis für Antje Schrupp

  • Irmgard Ehlers sagt:

    Herzlichen Glückwunsch Antje Schrupp! Und danke für diese differenzierte und humorvolle Laudatio. Antje Schrupp bringt mich mit ihren Texten immer wieder zum anders bzw. neu Denken - das bewundere ich ganz besonders :)

    Artikel: Luise-Büchner-Preis für Antje Schrupp

  • FIdi Bogdahn sagt:

    Laudatio domina(m) !

    Artikel: Luise-Büchner-Preis für Antje Schrupp

  • Anne Newball Duke sagt:

    Ich hatte das schonmal irgendwo geschrieben, aber es ist grundsätzlich fürs Weiterdenken auch von Gesellschaften wichtig mitzudenken, dass "das Böse" aktuell systemimmanent ist. Wenn eine Person sagt, ich mach den Job nicht, der ist mir zu schmutzig, dann muss ihn eine andere machen. Irgendwer muss lebendige Landschaften in tote Produkte umwandeln in einer Gesellschaftsform, deren Fundament wirtschaftliches Wachstum ist. Und es ist auch systemimmanent, wenn das System pervertiert, denn das Wahlversprechen nicht nur in Deutschland ist "Wohlstand um jeden Preis", und es gibt immer Personen, die sagen, "ich kriege noch mehr raus 'für uns'" (MAGA zb), was gleichbedeutend ist mit "ich mache noch größere Schweinereien". Und "die Schweinereien" (sry Schweine... das ist auch so falsche Sprache...) laufen immer auf Kosten anderer Lebenswelten auf einem begrenzten Planeten (z.B. auf Kosten der Schweine). Es ist also im Grunde nur eine Frage der Entscheidung, wer den "bösen Part"/die dreckige Arbeit übernimmt, damit der Rest mit geschlossenen Augen "gut" bleiben kann innerhalb dieses "Es gibt kein richtiges Leben im Falschen(, aber ich versuche es eben trotzdem - mit schlechtem Gewissen etc.pp. - so richtig wie möglich zu leben)". Es gehört in die Arbeitsteilung mitgedacht. Und hier ist der wahre Kern an dem ganzen "Trump spricht nur in direkter Sprache aus, was davor auch schon immer getan wurde" (z.B. andere Länder "untertan" halten). Alle Lügen funktionieren nur, weil es immer wahre Bestandteile gibt, die verzerrt etc. werden, und um die in großen Massen Lügen geklebt werden. Das ist der Grund, warum wir manchmal fühlen, dass die andere Seite (die Demokraten in den USA zb, aber auch hier) tatsächlich ihre moralische Überlegenheit auf dünnem Eis aufbaut.

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Anne Newball Duke sagt:

    Liebe Elmerin, mir kam jetzt noch spontan der Gedanke, dass das Böse vielleicht immer da ein leichtes Spiel hat (im Sinne von Antjes Text, "verführen kann"), wo die Person nicht nahe am eigenen Begehren ist. Also da, wo sie sich weit weg von dem befindet, was ihr eigentlich gut tut oder was ihr helfen würde, um dem eigenen Begehren näher zu kommen. Wenn ich einen Menschen in meinem Leben halten will, weil ich denke, wenn ich ihn verliere, verliere ich alles, was mir wichtig ist... dann traktiere ich ihn mit Eifersucht usw.... dann komme ich ja weder meinem Herzbegehren näher (wahre Liebe in Vertrauen, in meinem einfachen Beispiel hier), noch finde ich den Grund für meine Angst, meine Partner*in zu verlieren. Sobald ich fragen würde, oder ich gefragt werden würde... woher resultiert die Angst, wovor hast du solche Angst? Was nährt die Angst?, und mir dann beim In-Sprache-bringen geholfen wird, dann komme ich der Entstehung des "Bösen" (in Form von einer Eifersucht, welche die andere Person in ihrer Freiheit einschränkt) zuvor... oder kann "das Böse" besiegen. In diesem Sinne müssten wir alle immer daran interessiert sein und darauf achten, dass jede Person ihrem Herzbegehen näherkommt. So einfach ist das. ;) Im Falle von "großer Politik" also zwischen Staaten usw.... da bin ich wie gesagt unsicher. Weil es oft nicht das Ziel ist, sich auf Augenhöhe zu begegnen, eben um ein Land zu unterjochen. Aber ja... wer weiß... vielleicht müssen auch einsame Herrscher einfach nur mal in den Arm genommen werden und die ernst gemeinte Frage "Wie geht es dir?" gestellt bekommen und in ihre Körper lassen, und schon würden sie ihre Weltpolitik ändern, who knows.

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Anne Newball Duke sagt:

    Liebe Juliane, das wäre spannend! Und danke für Antjes Artikel, das war mir komplett entgangen. Ich habe ihn gleich mal gelesen. Zu Lilith habe ich mir in letzter Zeit auch viele Gedanken gemacht. Irgendwie kommt der Archetyp der wilden monströsen Göttin, des Weiblichen, das in keinster Form ins Patriarchat integrierbar ist, momentan durch, oder? Medusa begegne ich auch gerade überall, nicht nur in Form von Heidi Klum im Halloweenkostüm, aber ja, auch da. :) Ansonsten ergänzen sich die Texte gut, ja, sehr schön!

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Anne Newball Duke sagt:

    Liebe Anne, Danke für deinen Kommentar. Ja, das ist eine spannende Frage, wie dem Mangel an Geschichten beigekommen werden kann. Ich glaube, indem man sehr viel Zeit in Suche und "unmögliche" Verknüpfungsmöglichkeiten steckt. Also ganz abseitige Gedanken und Geschichten - beispielsweise zu einem anderen Thema - können plötzlich auch in Abwandlung Sinn machen für den Ort des Geschichtenmangels. Es ist zeitaufwändig. Aber es macht Spaß und wach. Viele Dinge werden interessant, an denen man zuvor kein Interesse hatte. Ich persönlich nutze Träume sehr ausgiebig: ich stelle abends vor dem Einschlafen Fragen an meine Träume. (Im Falle von den oben geschilderten habe ich das nicht gemacht, die kamen einfach) Innerhalb von 2 Wochen kommen oft sehr spannende Antworten in Form von "Traum-Geschichten". Aber dafür muss man ein Traumtagebuch schreiben, und auch das ist zeitaufwändig und auch morgendliche Aufwach- und Routineveränderungen zieht das nach sich. Aber ja, Träume bringen mich in ungeahnte und sehr "andere" Denkprozesse mittlerweile, auf die ich "allein" nicht gekommen wäre. Und das, was du sagst zu der "Gegen-rechts"-Gruppe... ja, das fühle ich auch so sehr in der Klimabewegung. Es ist alles sehr hart und pro und Kontra und Anti... alles in gut und böse eingeteilt, ne. In dumm einerseits und "fähig zum rationalen Denken" andererseits. "Warum verstehen die nicht... man muss doch nur seinen Verstand anmachen und alles wird Licht."Das ist für mich eben eine "flache Geschichte". Auch die Menschen, die wir für dumm halten, sind komplexe Wesen. ich hatte das schon in der bzw-Sitzung gesagt, aber ich glaube, oftmals ist es ein "Gesehen-Werden"-Problem: Du willst dich in meinen Standpunkt nicht einfühlen, also fühle ich mich in deinen auch nicht ein." Wenn man sich die Zeit nimmt und das macht, dann kommt oft raus, dass die Gründe der Verhärtung nicht in "zuviel Migration" liegen, sondern in ungelösten Stress-Faktoren im eigenen Leben, für die Menschen keine Lösung und/oder auch keine Formen der Kommunikation haben. Und die "Vernunftbegabten", die sagen, "nun, ich habe auch Stress, aber hasse ich deswegen gleich andere Menschen? Falle ich deswegen auf rechte Propaganda rein?" Das ist jetzt bissn vereinfacht alles natürlich... aber ich meine nur, ich glaube, vieles würde sich schon lösen mit einem ehrlich gemeinten "Wie geht es dir?" Ich meine damit natürlich nicht rechte Vordenker*innen, die ja genau diese Stresspunkte, den Lösungsmangel und Kommunikationsmangel und -unfähigkeit für ihre Zwecke nutzen und füllen. Wie äußert sich denn die Enge in deiner Elterngruppe genau?

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Elmerin sagt:

    Hallo Anne, mir gefällt sehr gut, das Böse in Bewegung zu halten, wie du beschreibst. Das würde auch das Schwarz-Weiss-Denken verunmöglichen und so etwas monströs-patriarchales wie die "Achse des Bösen” entlarven. Es würde bedeuten, zu fragen, wo das Böse sich befindet, woher es kommt und wohin es sich bewegt. Es würde eine Geschichte, Geschichten ergeben. Dann könnten die Menschen dazu übergehen, was es braucht, um das Böse in Schach zu halten und Frieden herzustellen. Das ist Politik. Friedenspolitik.

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • FidiBogdahn sagt:

    Also, Anne, wenn ich nicht glauben würde, dass ein Teppich fliegen kann, könnte ich nicht leben.

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Juliane sagt:

    Das ist ein sehr nachdenkenswerter Artikel, vielen Dank, liebe Anne. Viele der von Dir aufgeführten Gedanken gären noch in mir und vielleicht wird daraus noch ein Kommentar. Vorab möchte ich mitteilen, dass das Thema auf unserer Redaktionskonferenz durch den Eingangsartikel in Antje Schrupps aktuellem Newsletter https://steady.page/de/antjeschrupp/posts/ee1e5f2e-e173-4b8e-85d2-e0300043030f in unsere Runde kam. Ich denke, das ist eine gute Ergänzung zu Deinem Artikel.

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Anne Lehnert sagt:

    Liebe Anne, vielen Dank für deine spannenden Gedanken. Vielleicht erfasse ich noch nicht alles. Mir gefällt deine Idee, dass Sprache, echter Austausch, Geschichten wichtig sind, um das Böse oder generell die Welt in Bewegung zu halten. Und dem Begehren auf der Spur zu bleiben, gegen alle Hindernisse und Beschränkungen. Ich überlege noch, was das für meine Lohnarbeit bedeutet, bei der es mir gerade an Kunst und Geschichten mangelt. Und ich glaube, dass das auch der Grund ist, warum mir das politische Engagement meiner Elterngruppe "gegen rechts" zu eng ist. Nun überlege ich, wie und mit wem ich mehr in Kontakt, in Geschichten, ins Erzählen kommen will....

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Anne Newball Duke sagt:

    Hallo Elmerin, ehrlich gesagt weiß ich das nicht mehr ganz genau, es war ein langes Gespräch, und die Weltlage mit all den Bedrohungen lädt dazu ein zu fragen, wie wir dem Bösen noch "Herr" werden können sozusagen. Und wir hatten auch das Thema, ob man Menschen (auch im Freundes- und Bekanntenkreis) vertrauen kann, die politisch ganz woanders stehen und etwas gutheißen, das man selbst zutiefst ablehnt. Ich habe hier auch verschiedene Gesprächsstränge vermischt - vielleicht ein bisschen schwer nachzuvollziehen..., zum Gemeinwohl zum Beispiel, und wie Menschen wieder mehr zusammenfinden.

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Elmerin sagt:

    hallo Anne mich würde interessieren, was der Anlass war an der Sitzung der Redaktion über gut und böse zu diskutieren.

    Artikel: Weiterdenken nach dem Bzw-Redaktionstreffen: Über gut und böse

  • Football prediction software sagt:

    Haha, Maria, das mit der Scham vor Sprachnachrichten ist ja ein Klassiker! Aber klar, wenn Frauen ja nur kurze Infos raushauten und das als unfreundlich empfinden, während Männer ungestraft unvollständige Sätze jagen – wer braucht da schon Zeit für ausführliche, menschliche Austausche? Ich geh mal riskieren, dass meine nächsten Sprachnachrichten auch mal eben übersehen werden... ist ja leider üblich. Aber was die Liebe zu Sprachnachrichten angeht: ich stimme voll mit Anne und Eva überein! 8 Minuten teilen, das ist die absolute Top-Adresse für Freundschaften, egal ob kurz oder fern. Und P.S. ich hoffe, du hast bei deinen witzigen Beiträgen immer eine Erinnerung im Schrank...

    Artikel: Seine und ihre Stimme

  • Máy tính Casio fx-580VN X sagt:

    Haha, Maria, deine Sprachnachricht war ja eine Meisterleistung! Ich verstehe die Scham total, aber ehrlich, wer hat schon Zeit für all das Tippen und Emojis? Ich bin auch eine der vielen Frauen, die Sprachnachrichten lieben – sie sind wie kleine telepathische Träume. Aber dann wieder, wenn ich meine eigene Stimme höre, fühle ich mich wie im Spiegel des patriarchalen Unwohlseins, das du beschreibst. Ich versuche dann, sie wie eine heimliche Liebeserklärung an mich selbst zu hören, aber meistens höre ich nur ähm... ähm... und frage mich, ob ich vielleicht doch zum Mann werden sollte, der sie ignoriert. Ihr müsst einfach dazu kommen, dass wir alle so sind – wir schicken Sprachnachrichten, weil wir zu wenig Zeit haben, sie zu tippen, und weil wir hoffen, dass sie nicht zu viel Zeit kosten, um sie zu hören. Aber hey, wer braucht schon Zeit, wenn man Träume teilen kann? Drucken, E-Mail teilen, teilen!

    Artikel: Seine und ihre Stimme

  • Ina Praetorius sagt:

    Es lohnt sich, auf UN TV diese Aufzeichnung einer Veranstaltung zum Thema "Care at the Center of Social Development" anzusehen, die gestern (05.11.2025) in Doha im Rahmen des "UN Second World Summit for Social Development" stattgefunden hat: https://webtv.un.org/en/asset/k16/k163c4pv0j

    Artikel: Care ins Zentrum: Die Verabredung von Tlatelolco und ihre Bedeutung für den Rest der Welt

  • Antje Schrupp sagt:

    Hallo, das ist jetzt ein Augenöffner für mich. Ich mag tatsächlich keine Sprachnachrichten, und dachte bisher immer, die Leute, die mir welche schicken, haben aus irgend einem Grund böse Absichten - wie wollen mich entweder überrumpeln oder - meistens - sich einfach die Arbeit erleichtern, bzw. mir die Arbeit machen, denn sie reden sich das Zeug einfach weg und ich muss es mir dann merken oder aufschreiben usw. Andererseits spreche ich nicht gern, weil dann ja alle es mithören, ich bin gar nicht so oft allein. Seit mein Handy die Audionachrichten einfach transkribiert, bin ich damit okay. Die Medien verschwimmen ja grade: Ich kann sprechen und das Handy macht daraus eine Textnachricht und andersrum. Also ob Sprechen oder Schreiben kann man jederzeit neu entscheiden, weil sich das eine sofort in das andere übertragen lässt. Aber nachdem ich deinen Text gelesen habe, die These klingt mir sehr plausibel, scheint es ja so zu sein, dass es auch ganz andere Kommunikationsinhalte sind. Mehr Beziehung, weniger Information beim Sprechen? Und ich hätte noch eine Frage: Bevorzugst du immer die Sprachnachricht oder schreibst du auch manchmal lieber?

    Artikel: Seine und ihre Stimme

  • Anne Newball Duke sagt:

    Aawwwwww <3 <3 <3 love it love it!!!! Das witzige ist, dass ich die ganze Zeit beim Lesen ein Schuldgegühl hatte… habe ich auf deine letzten gewichtigen Sprachnachrichten eigentlich angemessen reagiert??!! Hehehehe Weil es mir durchaus passiert, dass ich Sprachnachrichten aus Versehen vergesse zu hören. Manche Nachrichten Ü8min (auch schöne Abkürzung oder hehe?), die einen schönen vollen Freitagnachmittag eintrudeln, lege ich mir auf die erste „private time“, das wäre bei mir das montägliche mittagkochen. Aber es kann mir auch entflutschen!! Allein deswegen habe ich eine große Toleranz auch bei den anderen (immer Frauen… u Gays… tatsächlich). Dabei freue ich mich auf jede lange sprachnachricht!!! Immer!! Da will eine etwas mit mir teilen, einen Gedanken, einen Traum, ein Erlebnis, sie hat an mich gedacht dabei, was gibt es bitte schöneres??!!! Sie schenkt mir u unserem gemeinsamen Denken u Fühlen 8 Minuten!!! Love it!! U es stimmt, ich mache Unterschriften a la: „ist ein Traum v gestern, nicht dringend, aber wichtig dass du ihn iwann hörst. Wenn du 2 Wochen nicht reagierst, schick ich dir eine Erinnerung“ :) . (Eva <3) Es ist für mich die perfekte Kommunikationsform für Freundschaften Long distance. Sie ermöglicht Tiefe u prozesshaftes gemeinsames weiterdenken, beziehungstiefenwachstum tatsächlich, ganz alltagstauglich. Zudem: Als sehr vergessliche Person kann ich nochmal u nochmal hören. U die Dinge gehen tiefer, weil ich höre wenn ich offen bin. Begleitet von ausrufen wie „genau!!“ oder mitfühlenden „hmmmms“ oder lachen, u klar, das geht ins Leere, aber nicht wirklich. Die Energie, zb der nächste darauf aufbauende Witz kommt in die nächste sprachnachricht :) Nicht selten sitze ich mitten im wäscheaufhängen zwischen den wäscheständern (auch das tiefe Hören erfordert plötzlich doch ungeteilte Aufmerksamkeit) u gebe erste bruchstückhafte Rückmeldungen, u nach 20minuten ist die Wäsche immer noch nicht aufgehängt, u ja mit vielen unfertigen Sätzen, genau :) u das Denken ist angezündet. Alles ist im Bewegung. Fällt mir übermorgen noch was dazu ein, oder erinnert mich eine alltagssituation an das Gespräch, dann… voila!! Next sprachnachricht ü8min <3 Danke Maria, so schön <3

    Artikel: Seine und ihre Stimme

  • Antje Schrupp sagt:

    Liebe Barbara, danke für deine Worte, das ist natürlich sehr schön. Ein bisschen wohl so, wie vom Tagungstitel gemeint "Wie wenn das Licht angeht"!

    Artikel: „Wie wenn das Licht angeht“ – das Denken von Luisa Muraro

  • Barbara Lansen sagt:

    Wie kann ich Sie/Euch ansprechen? Ich nehme einmal das "Arbeits-Du", welches wir in unseren Treffen in unterschiedlichen Gruppen tätigen. Liebe Andrea, liebe Antje, selten habe ich mich so verstanden - einverstanden gefühlt. Mich begleiten seit Jahrzehnten unausprechliche Gedanken. Ich kann nicht so formulieren, dass es verständlich also nachvollziehbar ist. Viele kleine Schritte, von denen diese Zusammenfassung ein großer ist, eröffnen mir Felder der Kommunikation. Wie immer heißt es: üben:-) Sehr gerne wäre ich mit dabei gewesen.... Ein herzliches Danke-schön!

    Artikel: „Wie wenn das Licht angeht“ – das Denken von Luisa Muraro

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