Forum für Philosophie und Politik
Wir leben in Zeiten, in denen viele Menschen Unsicherheit spüren. Anja Boltin geht der Frage nach, was Menschen Sicherheit gibt, und wodurch Unsicherheit entsteht.
Wie tritt man Menschen gegenüber, auf die man stark emotional reagiert, weil das, was sie sagen, einfach falsch ist? Ein Beitrag von Anja Boltin.
Ina Praetorius schildert am Beispiel einer Sendung über Pflegekosten im SRF, warum es fatal ist, wenn bei Wirtschaftsthemen bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit nicht zusammengedacht werden.
In der Corona-Krise werden Care-Arbeiten sichtbarer, gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass sie noch immer nicht als Zentrum der Wirtschaft gedacht werden. Was bedeutet es, “Care” als Kriterium für Entscheidungen zu nehmen? Dieser Frage geht Caroline Krüger nach.
Auch in Deutschland soll es am 8. März 2019 einen Frauen*streik geben. Katrin Wagner ist eine der Mit-Organisatorinnen und berichtet in diesem Text von den Hintergründen, dem Stand der Planungen und den Konflikten und Schwierigkeiten, eine so große Aktion zu koordinieren.
Der Film #femalepleasure von Barbara Miller portraitiert fünf Frauen, die fünf verschiedenen Religionen zugehörig waren und sich aufgrund ihrer Erfahrungen entschieden haben, die Traditionen zu unterbrechen, auszusteigen und eigene Wege zu gehen. Eine Analyse von Lisa Schmuckli.
„Untenrum frei“ sollten nach dem gleichnamigen Buch der SPIEGEL-Kolumnistin Margarete Stokowskis alle Frauen sein. Brigitte Leyh hat es mit Vergnügen gelesen.
Suzanne Randall könnte die erste deutsche Frau sein, die ins Weltall fliegt. Derzeit tourt sie durch Deutschland, Brigitte Leyh hat sie erlebt.
Susanne Eyssen erforschte die Quote und die Frauenpolitik in der SPD in den 1970er und 1980er Jahren. Für eine Tagung hat sie die Ergebnisse zusammengefasst und uns den Text freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Gabriele Häfner und Bärbel Kerber ergründen die tieferliegenden Ursachen für die bleibende Benachteiligung von Frauen: Frauenbilder, die trotz gesetzlich festgelegter Gleichberechtigung erschreckend altbacken sind. Eine Rezension von Andrea Hajnalka Meisel.
Mit beiden Händen auf den beiden Heiligen Büchern: Eine Erzählung von Safeta Obhodjas
In ihrem Buch “Als die Soldaten kamen” schreibt Miriam Gebhardt über die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Tweets zum Geburtstag von Virginia Woolf haben Michaela Moser bewogen, endlich wieder mal was von ihr zu lesen. Ihre Wahl fiel auf die “Three Guineas” – und sie war schon lang nicht mehr so gefesselt von einem Text, wie von diesem.
Armut ist kein Naturereignis, und sie entsteht nicht aus Zufall. Armut wird gemacht. So wie zur Zeit in Österreich, wo die rechte Regierung gezielt kürzt und vernichtet, was im Kampf gegen Armut in den vergangenen Jahrzehnten erkämpft und ausgebaut wurde. Eine Analyse von Michaela Moser.
Unter Feministinnen im Internet geht derzeit ein Tipp um: Unbedingt die Abschieds-Show der australischen Stand-Up-Comedian Hannah Gadsby auf Netflix schauen! Claudia Kilian kann das ebenfalls nur empfehlen.
Wir leben in einer Zeit der Wanderung auf schmalem Grat, so scheint das. Anja Boltin fragt, was das Spezifische an den Extremen unserer Zeit ist und überlegt, wie die Frage nach Gut und Böse, Richtig und Falsch heute zu stellen wäre.
“Lady Bird” nennt sich die 17-jährige Protagonistin dieses Films, das Regie-Debut von Greta Gerwig, die bisher als Schauspielerin tolle Filme gemacht hat. Ein Filmtipp von Antje Schrupp
Es gibt gibt viele Projekte und Ideen, die Mädchen im Übergang zur Frau unterstützen können und auch für viele Frauen interessant sein können. Sabrina Bowitz empfiehlt einige davon.
In ihrem Buch „Ach, Papa“ beschreibt Mareike Nieberding, wie sie sich nach der Pubertät von ihrem Vater entfremdet hat und wie sie versucht haben, wieder zusammenzukommen. Eine Rezension von Andrea Meisel.
Im Kino läuft ab heute Barbara Alberts Film „Licht“ über die Pianistin und Komponistin Maria Theresia Paradis. Wer war eigentlich diese Frau?