Forum für Philosophie und Politik
Vor dreißig Jahren fand in Gmunden/Österreich die Erste Europäische Frauensynode statt, zum Jubiläum gab es Ende Juli erneut ein Treffen am Traunsee. Ina Praetorius, eine der Hauptreferentinnen von Gmunden, zog dabei Biland dieser dreißig Jahre.
Politik ist nicht geschlechtsneutral, das dürfte inzwischen klar sein. Aber wie lässt sich die sexuelle Differenz dort feministisch fruchtbar machen? Ein Essay von Antje Schrupp
Annette Meinecke erzählt von dem überraschenden Genuss, den eine Dose Leberwurst bereiten kann.
Zum Tod von Luisa Muraro veröffentlichen wir hier einen Nachruf, den Laura Colombo vom Mailänder Frauenbuchladen geschrieben hat, übersetzt von Traudel Sattler.
Kathleen Oehlke beschreibt ihre Gedanken, die sich melden, wenn sie auf dem Weg zum Freibad an der Frauenklinik vorbeifährt.
Ewa Hammerla und Tatjana Selemba-Hohmann haben eine hörenswerte und sehenswerte Ausstellung und Audio-Reisen durch 13 persönliche Geschichten zur Gewalt gegen Frauen erstellt. Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und kann bei der Kathinka-Platzhoff-Stiftung ausgeliehen werden.
Wann hattet ihr – egal ob ihr hetero oder LBTQIA* seid – das letzte Mal einen Crush auf eine andere Frau? Was haltet ihr von einer Politisierung der Verknalltheit? Ein Aufruf zum Mitmachen und Mitdenken rund um die Freude und das Strahlen von Frauen.
Jutta Pivecka hat mit einer jungen Feministin über Antje Schrupps neuen Essay “Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern” gesprochen.
In unserem letzten bzw-Redaktionstreffen gab es ein sehr inspirierendes Gespräch über gut und böse. Danach hatte ich einen interessanten Traum, an dem ich weiterdenken konnte. Eine Einladung zum Weiterspinnen.
An Sprachnachrichten scheiden sich die Geister. Auch die die Geschlechter? Vielleicht.
Andrea Günter hat vorgeschlagen, das Paradigma der sexuellen Differenz endlich zu entdecken. Im Interview mit ihr vertiefen wir ihre Überlegungen dazu – gemeinsam weiterdenkend.
Anne Newball Duke hat das neue Buch ihrer Kollegin mit einem weit geöffneten Herzen gelesen und dazu viel mehr als eine Rezension geschrieben.
Die Philosophin Andrea Günter schrieb diesen Text auf Bitte der Redaktion als Zusammenfassung von Teilen eines längeren Buchbeitrags zur sexuellen Differenz
Im letzten Teil der Reihe werden Sensoren und Orte für eine Denk- und Fühlpraxis entwickelt, die es uns ermöglicht, mit Kunst den planetaren Grenzen wieder näher zu kommen.
Anhand einer Szene in dem kinematographischen Meisterwerk “Poor Things” spüre ich “minimale Bewegungen” (Erin Manning) in der Hauptfigur Bella auf.
In Teil 5.1. komme ich auf drei Künstlerinnen zu sprechen, die sich in ihrer Begabung sehr stark vom Durchschnitt unterscheiden; die ganz klar eine Gabe in die Wiege gelegt bekommen haben.
Im 4. Teil der Reihe “Kunst auf der Spur” plädiere ich dafür, dass sich alle Menschen dem Kunsterschaffen und -erleben zuwenden. Denn im künstlerischen Tätigsein zeigt sich die Welt der Künstler*in und entsteht Beziehung zwischen Welt und Künstler*in.